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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

MamaFit Harz – Mareike Viebrans

 

Anbieterinformationen gemäß § 5 DDG & § 55 Abs. 2 MStV

 

Anschrift:

MamaFit Harz

Mareike Viebrans

Im Himmelreich 23

37520 Osterode

 

Kontakt:

Telefon: 0160 / 955 11 708

E-Mail: mamafitharz@gmail.com

Internet: https://www.mamafit-harz.de

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Berufsbezeichnung​:

Freiberufliche Kursleiterin und staatlich anerkannte Physiotherapeutin mit Zusatzqualifikation in Manueller Therapie (Berufsbezeichnung verliehen in Deutschland)

 

Tätigkeitsschwerpunkte:
Präventionskurse (ZPP-zertifiziert) und physiotherapeutische Behandlungen

 

Umsatzsteuer:
Physiotherapeutische Heilbehandlungen sind gemäß § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG von der Umsatzsteuer befreit. Für die übrigen steuerbaren Leistungen wird, soweit die Voraussetzungen vorliegen, die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer gemäß § 19 Abs. 1 UStG in Anspruch genommen. Soweit Leistungen bereits aufgrund einer anderen gesetzlichen Vorschrift steuerfrei sind, gilt die jeweilige gesetzliche Steuerbefreiung.

 

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen von MamaFit Harz – Mareike Viebrans (nachfolgend „Anbieterin“) gegenüber ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Teilnehmende“).

Die angebotenen Leistungen unterteilen sich in:
a) Kurse (z. B. Präventionskurse, Rückbildungs- und Pilateskurse sowie Gruppenangebote)
b) Physiotherapeutische Einzelbehandlungen

Soweit nachfolgend zwischen Kursen und physiotherapeutischen Einzelbehandlungen unterschieden wird, gelten die jeweiligen Regelungen ausschließlich für die betreffende Leistungsart.

Für diese Leistungsarten gelten teilweise unterschiedliche Regelungen, insbesondere hinsichtlich Anmeldung, Zahlung, Widerruf und Terminabsagen.

Abweichende Vereinbarungen oder Nebenabreden bedürfen der Bestätigung in Textform (z. B. per E-Mail) durch die Anbieterin.

 

2. Leistungsangebot

Die Anbieterin erbringt freiberuflich Leistungen im Bereich Prävention, Bewegung und Physiotherapie.

Im Bereich der Kurse bietet die Anbieterin insbesondere ZPP-zertifizierte Präventionskurse, sowie bewegungstherapeutische Gruppenangebote an. Diese dienen der Gesundheitsförderung und Prävention und stellen keine medizinische Heilbehandlung dar.

Im Bereich der Einzelbehandlungen erbringt die Anbieterin physiotherapeutische Leistungen im Rahmen ihrer Qualifikation als staatlich anerkannte Physiotherapeutin. Diese können insbesondere manuelle Therapie, bewegungstherapeutische Maßnahmen sowie individuelle Behandlungsansätze umfassen.

Die physiotherapeutischen Einzelbehandlungen werden derzeit als Selbstzahlerleistungen auf Grundlage einer ärztlichen Privatverordnung angeboten. Eine Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen erfolgt nicht.

Ein konkreter Behandlungserfolg wird nicht geschuldet. Die Behandlung erfolgt nach den zum Zeitpunkt der Behandlung bestehenden allgemein anerkannten fachlichen Standards und orientiert sich am individuellen Beschwerdebild und den persönlichen Voraussetzungen der behandelten Person.

 

3. Anmeldung und Zahlungsbedingungen

3.1 Kurse

Die Buchung (Anmeldung) zu den Kursen erfolgt über die Website (https://www.mamafit-harz.de). Mit der Buchung erklären die Teilnehmenden, dass sie diese AGB zur Kenntnis genommen haben und mit ihrer Geltung einverstanden sind.

Der Vertrag kommt zustande, sobald die Teilnehmenden eine Buchungsbestätigung von der Anbieterin erhalten. Die Buchung ist verbindlich.

Die jeweils zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise gelten vorbehaltlich der Bestätigung durch die Anbieterin. Maßgeblich sind die in der Buchungsbestätigung genannten Preise.

Die Teilnahmegebühr ist per Überweisung zu entrichten. Die Kontodaten werden in der Buchungsbestätigung mitgeteilt. Die Teilnahmegebühr ist innerhalb von 14 Tagen nach Anmeldung zu zahlen. Bei kurzfristiger Anmeldung (weniger als 14 Tage vor Kursbeginn) ist die Teilnahmegebühr sofort, spätestens am Kurstag fällig.

Erfolgt der Zahlungseingang nicht fristgerecht, kann die Anbieterin vom Vertrag zurücktreten und den Kursplatz anderweitig vergeben. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht in diesem Fall nicht.

Ein Anspruch auf Kostenerstattung durch die Krankenkasse besteht nur, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind (z. B. Teilnahmequote). Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für eine Erstattung.

 

3.2 Physiotherapeutische Einzelbehandlungen

Die Buchung (Terminvereinbarung) von Behandlungsterminen erfolgt über die Website (https://www.mamafit-harz.de). Mit der Buchung erklären die Teilnehmenden, dass sie diese AGB zur Kenntnis genommen haben und mit ihrer Geltung einverstanden sind.

Der Vertrag kommt zustande, sobald die behandelte Person eine Buchungsbestätigung von der Anbieterin erhält. Vereinbarte Behandlungstermine sind verbindlich. Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt der Buchung bzw. in der Buchungsbestätigung angegebene Preis.

Die Behandlung erfolgt als physiotherapeutische Selbstzahlerleistung auf Grundlage einer ärztlichen Privatverordnung. Die Originalverordnung ist spätestens zum ersten Behandlungstermin vorzulegen. Liegt die erforderliche ärztliche Verordnung zum vereinbarten Termin nicht vor, kann die Behandlung nicht als physiotherapeutische Behandlung auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung durchgeführt werden. In diesem Fall kann ein Ausfallhonorar gemäß Ziffer 4.9 berechnet werden.

Eine Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen wird nicht angeboten. Eine mögliche Erstattung durch eine private Krankenversicherung oder Beihilfe richtet sich nach dem jeweiligen Versicherungs- bzw. Beihilfevertrag und kann von der Anbieterin nicht garantiert werden.

Die Vergütung ist nach der Behandlung fällig und kann bar oder per Überweisung bezahlt werden. Bei Zahlung per Überweisung ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 7 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen.

 

4. Rücktritt, Widerruf und Nichterscheinen

4.1 Kein Widerrufsrecht bei Kursen

Für Kurse mit festem Beginn und begrenzter Teilnehmerzahl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, da es sich um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen handelt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums erbracht werden (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).

 

4.2 Widerrufsrecht bei physiotherapeutischen Einzelbehandlungen

Teilnehmenden, die Verbraucher*innen im Sinne des Fernabsatzrechts sind, steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 355 BGB zu. Dieses beträgt 14 Tage und beginnt mit Erhalt der Buchungsbestätigung. Innerhalb dieser Frist kann der Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen werden.

 

4.3 Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

4.3.1 Kurse

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die gebuchte Einzelbehandlung innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnt und die Teilnehmenden

  • der vorzeitigen Leistungserbringung ausdrücklich zugestimmt haben (z. B. im Buchungsvorgang durch Setzen eines Häkchens) und

  • vorab über den Verlust des Widerrufsrechts informiert wurden (z. B. in der Buchungsbestätigung),

entsprechend § 356 Abs. 5 BGB.

Bei Einzelbehandlungen gilt dies mit Beginn der Ausführung der Leistung, d. h. mit Beginn des vereinbarten Behandlungstermins.

 

4.3.2 Physiotherapeutischen Einzelbehandlungen

Die behandelte Person kann ausdrücklich verlangen, dass die physiotherapeutische Einzelbehandlung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist beginnt.

Das Widerrufsrecht erlischt bei der gebuchten Einzelbehandlung mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung, wenn die behandelte Person vor Beginn der Behandlung

  • ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Behandlung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und

  • ihre Kenntnis davon bestätigt hat, dass ihr Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlischt.

Dies gilt entsprechend § 356 Abs. 5 BGB.

Wird die Behandlung vor Ablauf der Widerrufsfrist auf ausdrückliches Verlangen der behandelten Person begonnen und wird der Vertrag vor vollständiger Erbringung der gebuchten Dienstleistung widerrufen, kann die Anbieterin nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung verlangen.

 

4.4 Ausübung des Widerrufs

Der Widerruf ist zu richten an:
MamaFit Harz – Mareike Viebrans
E-Mail: mamafitharz@gmail.com

​Der Widerruf kann formlos, insbesondere per E-Mail, erklärt werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

 

4.5 Muster-Widerrufsformular

freiwillige Vorlage gem. Art. 246a § 1 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB

Zur Ausübung des Widerrufs können Sie folgendes Muster verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist:

Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Buchung folgender

Dienstleistung: ___________________
Bestellt am: ____________________
Name der teilnehmenden Person: ____________________
Anschrift der teilnehmenden Person: ____________________
Datum: ____________________
Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________

​

4.6 Folgen des Widerrufs

Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden bereits geleistete Zahlungen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften zurückerstattet.

Hat die Anbieterin auf ausdrückliches Verlangen der behandelten Person bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Behandlung begonnen und wird der Vertrag vor vollständiger Erbringung der vereinbarten Dienstleistung widerrufen, kann die Anbieterin nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung verlangen.

Für die Rückzahlung gilt die gesetzliche Frist.

 

4.7 Rücktritt nach Buchung (Kurse)

Ein Nichterscheinen gilt nicht als Rücktritt vom Vertrag. Die Teilnahmegebühr bleibt auch bei Nichterscheinen geschuldet. Eine Rückerstattung erfolgt in diesem Fall nicht.

Teilnehmende haben die Möglichkeit, eine geeignete Ersatzperson zu benennen, wenn sie am Kurs nicht teilnehmen können. Eine Verpflichtung der Anbieterin, selbst eine Ersatzperson zu beschaffen, besteht nicht. Tritt die Ersatzperson verbindlich in den Vertrag ein, entfällt die Zahlungspflicht der ursprünglich angemeldeten Person.

Wichtig: Damit die Ersatzperson akzeptiert wird, muss sie sich bei der ersten Kontaktaufnahme / der Buchung eindeutig als Ersatzperson ausweisen und den Namen der ursprünglich angemeldeten Person angeben, für die sie in den Vertrag eintritt. Nach der ersten Kontaktaufnahme ist eine nachträgliche Erklärung als Ersatzperson ausgeschlossen.

 

​4.8 Versäumte Kursstunden (Kurse)

Versäumte Kursstunden können nicht erstattet werden. Je nach Verfügbarkeit und Auslastung kann in Ausnahmefällen der Nachholtermin in einem Folgekurs angeboten werden (maximal 2 Einheiten). Dies gilt unabhängig vom Grund der Abwesenheit. Ein Anspruch auf einen Nachholtermin besteht nicht.

 

4.9 Terminabsagen und Nichterscheinen (Einzelbehandlungen)

Vereinbarte Behandlungstermine sind verbindlich. Ein Nichterscheinen gilt nicht als Rücktritt vom Vertrag. Die vereinbarte Behandlungszeit wird ausschließlich für die jeweilige Person reserviert; das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin möglich. Die Absage muss per E-Mail oder telefonisch erfolgen. Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist der Zeitpunkt des Eingangs der Absage bei der Anbieterin.

Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 100 % der vereinbarten Vergütung berechnet, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte und ein Ausfall entstanden ist. Gleiches gilt, wenn eine für die Behandlung erforderliche ärztliche Verordnung zum Termin nicht vorgelegt wird und der Termin deshalb nicht durchgeführt werden kann. Der behandelten Person bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Der Anbieterin bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

 

5. Änderungen, Ausfall und Ersatztermine

5.1 Kurse

Die Anbieterin behält sich vor, Kurse oder einzelne Termine aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, behördliche Anordnungen, zu geringe Teilnehmerzahl) abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall werden die Teilnehmenden kurzfristig nach Kenntnis des Ausfallgrundes informiert.

Sofern möglich, werden ausgefallene Termine durch Ersatztermine innerhalb eines angemessenen Zeitraums ersetzt. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht. Können Ersatztermine nicht angeboten werden, werden die anteiligen Kursgebühren für die ausgefallenen Einheiten zurückerstattet.

Die Anbieterin behält sich vor, bei Verhinderung eine qualifizierte Vertretung einzusetzen.

Bei unvorhersehbaren Ereignissen außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin (z. B. höhere Gewalt, behördliche Einschränkungen, Pandemiebestimmungen) kann ein Kurs auch online durchgeführt oder zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Ein Anspruch auf Durchführung in Präsenz besteht in diesem Fall nicht.

Die Anbieterin behält sich vor, Kurse bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis 7 Tage vor Kursbeginn abzusagen.

Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

 

5.2 Physiotherapeutische Einzelbehandlungen

Die Anbieterin behält sich vor, Behandlungen aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, behördliche Anordnungen) abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall werden die behandelte Person kurzfristig nach Kenntnis des Ausfallgrundes informiert. Sofern möglich, wird ein Ersatztermin angeboten.

Kann kein Ersatztermin angeboten werden, entfällt die Leistungspflicht. Bereits geleistete Zahlungen für den Termin werden in diesem Fall erstattet.

Die Anbieterin behält sich vor, bei Verhinderung eine qualifizierte Vertretung einzusetzen.

Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

 

6. Ort der Leistungserbringung

Die Anbieterin behält sich vor, den Ort der Leistungserbringung (Kurs oder Einzelbehandlung) aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, organisatorische Gründe oder behördliche Anordnungen) zu ändern, sofern dies für die Teilnehmenden zumutbar ist. Die Teilnehmenden werden über Änderungen rechtzeitig informiert.

Für Kurse berechtigt eine Änderung des Kursortes nicht zur Kündigung oder zur Rückforderung der Teilnahmegebühr.​

 

7. Nutzungsregeln der Räumlichkeiten / Hausordnung

Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, sich an die geltende Hausordnung sowie an die Hygiene- und Verhaltensregeln in den Kurs- und Praxisräumen zu halten. Die Hausordnung kann vor Ort ausgehängt oder auf andere Weise zur Verfügung gestellt werden.

Die Anbieterin stellt gegebenenfalls Übungsgeräte, Matten oder sonstige Materialien zur Verfügung. Für Schäden, die durch unsachgemäße Nutzung oder schuldhaftes Verhalten entstehen, können die Teilnehmenden haftbar gemacht werden.

Das Mitbringen von Begleitpersonen ist nur nach vorheriger Absprache mit der Anbieterin gestattet. Begleitpersonen sind ebenfalls verpflichtet, die Hausordnung sowie die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln einzuhalten.

 

8. Gesundheitliche Voraussetzungen & Haftung

8.1 Kurse

Die Teilnahme an den Kursen erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Anbieterin ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung und stellt keine Diagnosen.

Die Teilnehmenden sind verpflichtet, gesundheitliche Einschränkungen, bestehende Beschwerden, Verletzungen oder eine Schwangerschaft, soweit diese für die Teilnahme am jeweiligen Kurs relevant sind, vor Kursbeginn bzw. vor Beginn einer Kurseinheit mitzuteilen.

Die Teilnehmenden sind verpflichtet, ihre persönlichen körperlichen Grenzen zu beachten und Übungen bei Schmerzen, Unwohlsein oder sonstigen Beschwerden abzubrechen und die Anbieterin hierüber zu informieren.

Die Anbieterin haftet für Schäden nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit wird nicht ausgeschlossen oder beschränkt.

Für Schäden, die ausschließlich infolge der Nichtbeachtung von Anweisungen der Anbieterin, einer eigenmächtigen oder unsachgemäßen Durchführung von Übungen oder der unsachgemäßen Nutzung von Hilfsmitteln entstehen, haftet die Anbieterin nicht, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Ein bestimmter Erfolg der Kursteilnahme wird nicht geschuldet.

 

8.2 Physiotherapeutische Einzelbehandlungen

Die physiotherapeutische Behandlung ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung, soweit eine solche erforderlich ist. Die Anbieterin führt keine über ihre berufliche Qualifikation hinausgehenden Untersuchungen oder Behandlungen durch.

Die behandelte Person ist verpflichtet, der Anbieterin alle für die Behandlung wesentlichen gesundheitlichen Angaben, Beschwerden, Einschränkungen und relevanten Vorerkrankungen nach bestem Wissen mitzuteilen und auf wesentliche Veränderungen des Gesundheitszustands sowie auf neu auftretende, für die Behandlung relevante Beschwerden hinzuweisen.

Die Anbieterin ist verpflichtet, die Behandlung nach den zum Zeitpunkt der Behandlung bestehenden allgemein anerkannten fachlichen Standards durchzuführen.

Soweit sich im Rahmen der Behandlung Anhaltspunkte ergeben, die eine ärztliche Abklärung erforderlich oder sinnvoll erscheinen lassen, wird die behandelte Person hierauf hingewiesen.

Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit wird nicht ausgeschlossen oder beschränkt.

Soweit die behandelte Person trotz entsprechender Hinweise der Anbieterin notwendige Mitteilungen unterlässt oder ausdrücklich erteilte Behandlungshinweise missachtet, bleibt eine Haftung der Anbieterin nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften unberührt.

Ein bestimmter Behandlungserfolg wird nicht geschuldet.

 

 

 

9. Urheberrecht & Nutzungsrechte

Alle im Rahmen der Kurse oder Einzelbehandlungen verwendeten Inhalte, Konzepte und Materialien (z. B. Übungsanleitungen, Skripte, Videos oder Präsentationen) sind urheberrechtlich geschützt.

Die Teilnehmenden erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den bereitgestellten Inhalten ausschließlich zur privaten Nutzung. Eine Weitergabe an Dritte sowie eine gewerbliche Nutzung sind nicht gestattet.

Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung oder sonstige Verwertung der Inhalte – auch auszugsweise – ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht zulässig.

Das Anfertigen von Foto-, Ton- oder Videoaufnahmen während der Kurse oder Einzelbehandlungen ist nicht gestattet, es sei denn, die Anbieterin hat dem zuvor ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Die Anbieterin ist berechtigt, nach vorheriger Einwilligung der Teilnehmenden Foto- oder Videoaufnahmen für Marketingzwecke zu verwenden.

 

10. Datenschutz

Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten der Kundinnen und Kunden, Teilnehmenden und behandelten Personen nur im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen und soweit dies zur Durchführung der gebuchten Leistungen, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen oder aufgrund einer sonstigen gesetzlichen Rechtsgrundlage erforderlich ist.

Im Rahmen physiotherapeutischer Einzelbehandlungen können auch Gesundheitsdaten verarbeitet werden. Die Verarbeitung erfolgt im Rahmen der Behandlung und der damit verbundenen gesetzlichen Verpflichtungen auf Grundlage der jeweils einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere zu den verarbeiteten Daten, den Zwecken und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, Empfängern, Speicherdauer und den Betroffenenrechten, sind in der Datenschutzerklärung auf der Website der Anbieterin unter https://www.mamafit-harz.de/datenschutzerkl%C3%A4rung-1 abrufbar.

 

11. Beschwerde- und Schlichtungsstelle

Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e. V. ist zuständig:

Postfach 080632, 10006 Berlin
E-Mail: schlichtungsstelle@verbraucher-schlichter.de

Website: https://www.verbraucher-schlichter.de

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12. Schlussbestimmung

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sofern es sich bei den Teilnehmenden um Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

 

Stand: 29. September 2026

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